Munderloh startet mit zunächst zwei Stationen – Angebote an Vereine und Geschäftskunden

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Zuwachs auf dem Oldenburger Carsharing-Markt: Das Autohaus Munderloh steigt jetzt als erstes Oldenburger Autohaus in das Geschäft mit dem Auto auf Zeit ein. Geschäftsführerin Andrea Bianka Munderloh-Becker zu den Hintergründen: „Carsharing wird für immer mehr Menschen zu einer interessanten Option. Auf diesen Trend muss unsere Branche reagieren.“

Munderloh hat sich dafür dem Verbund „Ford-Carsharing“ angeschlossen, der von den Ford-Händlern gemeinsam organisiert wird. „Die Kosten für Infrastruktur und Software wären von einem Autohaus allein gar nicht zu stemmen“, sagt die Munderloh-Chefin. Das Netzwerk verfügt über 4000 Fahrzeuge in 300 Städten bundesweit und Teilen der Schweiz und Italiens. Der erste Carsharing-Wagen – ein Ford Fiesta – wird auf der Oil-Tankstelle an der Ammerländer Heerstraße stationiert. Folgen wird dann zunächst ein weiteres Auto bei einem Burger-Restaurant an der Cloppenburger Straße. Zu nutzen sind die Autos über einen QR-Code, die Abrechnung erfolgt pro Stunde und gefahrenen Kilometer, nach einer einmaligen Registrierungsgebühr fallen keine Abo-Kosten mehr an.

Die Zielgruppe für diese Form der Mobilität werde immer größer, sagt Andrea Bianka Munderloh-Becker: „Junge Leute kaufen heute nicht mehr automatisch ein Fahrzeug, wenn sie den Führerschein haben. Auch Familien beschränken sich gern auf ein Auto – oft aufgrund von Umweltargumenten.“ Dennoch werde oft ein (oder ein zweites Auto) gebraucht. „Und viele wollen heute nicht mehr besitzen, sondern teilen.“

Sie sieht im Carsharing-Modell auch ein Rezept für Existenzgründer, die ein Fahrzeug fürs Unternehmen brauchen, aber von Banken keinen Kredit dafür bekommen. Hier suche man das Gespräch mit den Wirtschaftsförderern.

Interessant sei Carsharing auch für kleinere Unternehmen, die eine Aufstockung des Fuhrparks überdenken. „Wenn der Auftragsbestand die Investition noch nicht rechtfertigt, man aber auf den zusätzlichen Umsatz nicht verzichten will, den ein zusätzliches Fahrzeug erwirtschaften könnten – dann kann ein Sharing-Transporter die Lösung sein“, sagt Andrea Bianka Becker-Munderloh. Im Gespräch sei man auch bereits mit Sportvereinen, die möglicherweise an Neunsitzern für Mannschaftsfahrten am Wochenende interessiert sind.

Im Strategieplan Mobilität und Verkehr der Stadt spielt Carsharing als Mobilitätsmodell für die Zukunft eine große Rolle, weil es als Mittel gilt, das Wachstum des Autoverkehrs zumindest zu begrenzen. Bislang hatte sich vor allem der Anbieter „Cambio“ hervorgetan, der aus dem Verein „Stadtteilauto“ hervorgegangen ist.

Quelle: NWZ

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